Dienstag, 8. September 2020
Gute Entscheidungen treffen

(Foto: pixabay.com auf pexels.com)

Wie trifft man eine gute Entscheidung? Das wurde ich schon gefragt, und ich kenne das auch aus eigener Erfahrung, dass man bestrebt ist, gute Entscheidungen zu treffen und gleichzeitig Angst davor hat, eine schlechte zu treffen. Bei Hochsensiblen kann sich das zum regelrechten Dilemma auswachsen, da oft viel mehr Paramater wahrgenommen werden als von Normalsensiblen.

Zunächst einmal wäre es hilfreich, wenn du die Möglichkeit mit einbeziehen würdest, dass du bei deiner Entscheidung auch "daneben" liegen könntest, sprich, du nimmst ein gewisses Risiko in Kauf, bzw. übernimmst bewusst die Verantwortung für die Folgen deiner Entscheidung - sich nicht zu entscheiden wäre übrigens auch eine ;)

Wenn wir vermuten, dass eine Entscheidung weitreichende Folgen haben kann, dann sind wir oftmals vorsichtiger dabei, sie zu treffen. Heißt im Umkehrschuss dann aber auch, dass wenn du dir das leichte Gefühl einer "kleinen" Entscheidung (und solche treffen wir ständig, ohne es zu bemerken) innerlich vergegenwärtigen kannst, dann fällt es dir leichter, die Entscheidung zu treffen.

Wir Menschen sind ganzheitliche Wesen, weshalb es am besten ist es, wenn wir bei Entscheidungen auf unseren Körper hören. Bei der Methode des Kinesiologischen Muskeltests "fragt" man deshalb den Körper durch Ausübung von leichtem Druck, z.B. am ausgestreckten Arm, und beobachtet, ob dieser stark (was ein "Ja" ist) oder schwach reagiert (was "nein" bedeutet). Auf diese Weise kann man beispielsweise auch Nahrungsunverträglichkeiten usw. für sich austesten. Manche Menschen benutzen auch einen sogenannten Tensor dafür, was im Grunde dasselbe ist, da der Körper den Ausschlag dazu gibt. Wenn du mit den Fingern testest, benötigst du wie beim Tensor kein Gegenüber. Diese Methode ist wissenschaftlich wenig untersucht und nicht anerkannt, es geht letztlich also um dein Einlassen und dass du deine eigenen Erfahrungen damit machst ;)

Bei Entscheidungen, bei denen ich nur zwei Alternativen habe, entschiede ich häufig intuitiv, indem ich jeweils eine Möglichkeit auf einen Zettel schreibe, diese falte und beide nacheinander in der Hand halte. Das "Gefühl", was sich dann einstellt, gleicht dann einem "Ja" oder eben "Nein" wie beim Kinesiologischen Muskeltest.

Und: Mindestens einmal über eine Entscheidung zu schlafen, damit auch das Unterbewusstsein die Chance hat, sich zu melden, hat noch nie geschadet ;) Mir hilft es, vor dem Einschlafen bewusst die Entscheidung erst einmal loszulassen und darauf zu vertrauen, dass sich mir die Lösung im richtigen Augenblick offenbart.

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