Samstag, 5. Dezember 2020
Ich bin die Sonne

(Foto: Griffin Wooldridge/pexels.com)


Ich bin die Sonne
und auch der Mond.
Ich schein´ am Himmel
mal schmal und auch mal rund.

Ich bin die Erde
und auch der Fluss.
Manches Mal verweil´ ich
bis ich wieder weiter muss.

Ich bin geboren
jeden Moment neu
und meinen Wünschen
bleib ich ab jetzt treu.

Ich bin das Leben
und lächle dir zu.
Lass dich einfach ein auf mich,
was du findest, das bist du.

(c) lichtwelten.blogger.de

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Donnerstag, 24. September 2020
Wege in die Fülle

(Foto: Karolina Grabowska/pexels.com)

Mir ist aufgefallen, dass ich sehr viel zu dem, was mir in der Vergangenheit geholfen hat, weitergegeben habe - und dass ich sehr wenig aus meinem unmittelbaren Leben und Erleben erzähle. Das soll sich nun ändern. Alles ist im Fluss, und warum soll ich mich nicht genau dann mit euch austauschen, wenn Stromschnellen sind, wenn ich mit den Wellen zu kämpfen habe oder auch die sanfte Brandung der zärtlichen Wellen des Leben genieße? Durchbruch ins Jetzt... wo ihr mich begleiten könnt und ich euch.

Im Moment beschäftigt mich gerade vieles: Entscheidungen, kleinere und ganz große, die immer wiederkehrende Frage, wer ich wirklich bin und was ich will, ob das alles noch so passt, wie ich mich eingerichtet habe, der Kontakt zur geistigen Welt und zu Mutter Erde und der Natur, der (hoffentlich nachhaltige) Wertewandel in der Gesellschaft, Aufwachen und Bewusstsein, Achtsamkeit und Dankbarkeit... um nur Einiges zu nennen. Diese Worte sind Wegweiser, Einladungen für mich, genauer hinzusehen, abzutauchen in die eigene Mitte und Tiefe, hinzuhören, was mein Herz und meine Seele mir sagen.

In den letzten Monaten bin ich unsanft geweckt worden... so viele ganz alte Strukturen, die ausgedient hatten, sind aufgetaucht. Zitternd und bebend habe ich erleben dürfen, dass doch nicht alles vergeben und vergessen ist. Im Gegenteil: Erschreckend vieles davon hatte die ganzen Jahre darauf gewartet, bemerkt zu werden. Ich dachte nur, ich sei bewusst, doch das hat Schlaf so an sich... dass man eben nicht bemerkt, dass man schläft.

Erlebt ihr es auch so, dass es zur Zeit unheimlich zäh ist, einen Schritt vor den anderen zu setzen, vor allem bei Dingen, die bisher gewohnheitsmäßig erledigt wurden, die "irgendwie" richtig erschienen? Und dass es manchmal Stunde oder Tage braucht, um überhaupt etwas zu einem Thema zu spüren und sagen zu können, um eine Haltung einzunehmen und eine Entscheidung zu treffen?

Ich habe das Gefühl, dass es ohne den Kontakt zu etwas Höherem, Größerem als ich, gerade nichts mehr geht... und ich bitte darum, dass ich mich darauf einlassen kann, auf das Größere und auf das neue Leben, das nicht aus dem begrenzten Ich kommt, sondern aus dem namenlosen Ganzen.

Mögen wir alle gesegnet sein. Mögen unsere Entscheidungen gesegnet sein. Mögen alle Lebewesen glücklich sein.

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Samstag, 25. April 2020
Lied der Menschheit
Schritt für Schritt
erwacht die menschliche Seele
in ihre volle Größe
und das Lied der Menschheit
erklingt in allem Sein
formlos und werdend
ewig und ganz

(c) lichtwelten.blogger.de

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