Freitag, 15. Mai 2026
Delphinium Staphisagria / Staphanskraut in der Homöopathie - ein Erfahrungsbericht

(Foto: Monstera Production/pexels.com)

Auf dieses Mittel, Delphinium Staphisagria, kam ich auf Grund einer anhaltenden Blasenentzündung. Eine Krankheit, die ich bisher nur bei anderen gehört hatte. Ich nahm übliche Mittel, die einem in der Apotheke empfohlen werden. Nach wenigen Monaten war sie wieder zurück! Daraufhin recherchierte ich im homöopathischen Bereich, stieß auf Delphinium Staphisagria und nahm es ein. Die Wirkung war weit mehr als nur das Verschwinden der Entzündung: Ich spürte Wut im Bauch, ein Gefühl, das ich jahrelang unterdrückt hatte. Ich tat mir in den ersten Tagen schwer, sie angemessen auszudrücken, so groß und aufbrausend war sie. Auch in Träumen ging es um Abgrenzung, Neinsagen und Selbstbehauptung.

Das Mittel kann offiziell noch mehr, es wir eingesetzt bei:

- wie erwähnt, unterdrückter Wut / Empörung
- bei Kränkung, Demütigung, emotionalen Verletzungen
- Beschwerden „nach Ärger“ oder Konflikten
- Hautproblemen (Abgrenzung!)
- Schnittverletzungen oder Beschwerden nach Zahnungs- oder Zahnbeschwerden
- unterdrückten Gefühlen

Alternativen bzw. Begleitmittel aus der Phytotherapie oder Homöopathie sind u.a.:

- Matricaria chamomilla bei Reizungen/Entzündungen,
- Valeriana officinalis bei nervöser Unruhe,
- Melissa officinalis zur Beruhigung und
- Arctostaphylos uva-ursi ( Bärentraube ) bei unkomplizierten Harnwegsbeschwerden

Bei mir waren diese nicht mehr notwendig, das die Blockade / Ursache auf der emotionalen Ebene lag. Ich verstand, dass "etwas loswerden" auch ein lange vernachlässigtes, nicht ausgedrücktes Gefühl sein konnte.

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